Modul 4 – Milton-Modell, Reframing, Metaphern

2. März 2019 | ihmotion stories

Erfahrungsbericht zur NLP Practitioner Ausbildung

Modul 4 – Milton-Modell, Reframing, Metaphern

Zu Beginn unseres vierten NLP-Wochenendes durften wir beim Milton-Modell alles, was wir in Modul 3 mit dem Metamodell der Sprache aushebeln sollten, nun mit voller Absicht einsetzen: Die hypnotischen Sprachmuster nach Milton Erickson nutzen nämlich Tilgung, Verallgemeinerung, Verzerrung und merkwürdige Sätze dafür, einen Trance-Zustand herbeizuführen. Darin kommen dann unbewusste Prozesse an die Oberfläche, die uns bei der Lösungsfindung helfen. Die Übung dazu hat wirklich Spaß gemacht und mir gezeigt, dass Hypnose erst einmal nichts mit Löffelverbiegen zu tun hat, sondern eine sehr angenehme und entspannende Erfahrung sein kann.

Teilearbeit im Six-Step-Reframing

Um die Trance für innere Heilung zu nutzen, schloss sich direkt die Teilearbeit an. Sie beschäftigt sich damit, welche inneren Persönlichkeitsanteile (z. B. „die innere Kritikerin“, „der Moralapostel“, „die Abenteurerin“) unsere Entscheidungen steuern, und wie wir diese miteinander in Harmonie bringen können. Die zugehörige Methode des Six-Step-Reframings war für mich das absolute Highlight der NLP-Ausbildung, weil sie mich durch die innere Heilung emotional sehr bewegt hat. Mein „Coach“ und ich hatten uns beide das Thema Naschen ausgesucht und in der Trance erkundet, welcher Teil uns dazu anstiftete und aus welcher positiven Absicht heraus. Ziel war es, diese Absicht auf einen „gesünderen“ Weg zu führen, der die innere Harmonie unserer verschiedenen Anteile wiederherstellte. Ich bin gespannt auf die Wirkung!

Sag es mit einem Bild

Metapher können als Bild stellvertretend für eine Situation oder ein Gefühl stehen und dabei helfen, Aussagen und Gefühle besser zu transportieren. Die Praxisübung dazu stellte sich schnell als ziemlich lustig und fantasievoll heraus: Wir sollten gemeinsam eine Metapher finden, die uns als Frauengruppe beschreibt. Nach drei Kreativ-Runden hatten wir uns auf das Bild einer Wildblumen-Wiese geeinigt. Jetzt durften wir diese Metapher noch lebendig werden lassen. So standen wir kurze Zeit später alle auf dem grünen Teppich vor der blauen Tapete, hatten alle den Namen einer Blume auf einem Kärtchen in der Hand, machten unsere Trainerinnen zu Bienen, und wiegten uns zum Titelsong von „Biene Maja“ kichernd im nichtvorhandenen Wind. Was für ein Bild!

Das Six-Step-Reframing war für mich das absolute Highlight der NLP-Ausbildung.

Stephanie Werner

Stephanie Werner

Teilnehmerin NLP für Frauen

Als Personalreferentin hat sie tagtäglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun – und damit die Möglichkeit, das erlernte NLP-Wissen gleich praktisch im Business anzuwenden. Ihr Fazit: „NLP für Frauen hat mir neue Perspektiven auf mich und meine Mitmenschen eröffnet und mich persönlich weitergebracht – beruflich und privat.“

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