Modul 5 – Submodalitäten, Logische Ebenen & Timeline

2. März 2019ihmotion stories

Erfahrungsbericht zur NLP Practitioner Ausbildung

Modul 5 – Submodalitäten, Logische Ebenen & Timeline

Den Einstieg in das vorletzte NLP-Wochenende lieferten die Submodalitäten, also Untereigenschaften von Sinneserfahrungen (z. B. auf dem visuellen Kanal die Unterscheidung in hell und dunkel, nah und fern, etc.). Indem ich diese in der persönlichen Wahrnehmung einer Situation, z. B.  einer negativ besetzten Erinnerung, gezielt verändere, kann ich auch die Wirkung der Ereignisse auf mich verbessern. Hierzu experimentierten wir fleißig in Zweierteams mit einer Art „Mischpult“, um herauszufinden, welche Veränderung von Sinneswahrnehmungen den stärksten positiven Effekt auf uns haben. Es hat mich sehr berührt, dass es mir bei meiner Übungspartnerin gelang, einer wirklich negativen Erinnerung durch gezielte Veränderung der Submodalitäten ihre Macht zu nehmen.

Mit logischen Ebenen in die Tiefe gehen

Das hierarchisch aufgebaute Modell nach Robert Dilts mit insgesamt sechs logischen Ebenen unterstützt unsere Veränderungsprozesse. Mit ihrer Hilfe können wir z. B. erforschen, warum wir ein bestimmtes Verhalten haben oder anstreben. Optisch kann man sich dieses Modell wie eine Pyramide vorstellen. Auf der untersten Ebene beschäftige ich mich mit meiner Umwelt, also dem Ort und dem zeitlichen Rahmen, an und in dem ich mich bewege. Auf der nächsten Stufe, der Verhaltensebene, frage ich mich, welches Verhalten ich ganz konkret an mir beobachten kann. Die dritte Stufe sind meine Fähigkeiten in einer bestimmten Situation. Auf Stufe vier kommt die Frage nach dem Warum ins Spiel, die meine Werte und Glaubenssätze erfragt. Auf der vorletzten Stufe geht es um die Identität, die ich habe oder annehmen möchte. Die sechste und letzte Stufe drückt eine bestimmte Zugehörigkeit aus und liefert mir den Sinn hinter meinem Verhalten, mein höheres Ziel sozusagen. Sowohl bei der Demonstration als auch bei der anschließenden Partnerarbeit bestand die größte Herausforderung für uns darin, auf der Stufe der Fähigkeiten wirklich genau zu beschreiben, wiewir etwas tun, und nicht mit allgemeinen Floskeln an der Oberfläche zu bleiben. Und die Frage nach dem Sinn brachte für die Eine oder Andere von uns spannende Erkenntnisse über die eigene Motivation im Leben.

Meine Zeitreise auf der Timeline

Ein weiterer großer Themenblock dieses Wochenendes war die Timeline-Arbeit, auf die ich schon die ganze Zeit sehr neugierig war. Mithilfe eines Seils und Kärtchen für Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft durften wir zunächst die eigene Lebenslinie auf den Boden legen. Auf dieser Linie kann man sich als Coachee nun vor- und zurückbewegen. Indem ich wichtige Stationen meiner Vergangenheit ablief, konnte ich dort Kraft-Ressourcen sammeln, die ich für mein aktuelles Thema „Ich kann mich nicht entscheiden“ benötigte. Für die Zielerreichung hingegen gingen wir auf der Timeline in die Zukunft, um die Einzelschritte zum Ziel zu planen und Kraftspender dafür zu suchen. Gerade bei der Zielearbeit hatte ich mein ganz persönliches Aha-Erlebnis, als es um mein Spar-Ziel ging: Seit vielen Jahren habe ich eine sehr gute Freundin, die Spezialistin in Sachen Finanzen ist. Aber ich bin bisher nie auf die Idee gekommen, sie um Rat zu fragen. Erst durch die Timeline-Arbeit, bei der ich auch Mentoren für meine Zielerreichung finden sollte, kam mir dieser Gedanke in den Sinn. Alleine dafür hat sich das Wochenende schon gelohnt!

Gerade bei der Zielearbeit hatte ich mein ganz persönliches Aha-Erlebnis.

Stephanie Werner

Stephanie Werner

Teilnehmerin NLP für Frauen

Als Personalreferentin hat sie tagtäglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun – und damit die Möglichkeit, das erlernte NLP-Wissen gleich praktisch im Business anzuwenden. Ihr Fazit: „NLP für Frauen hat mir neue Perspektiven auf mich und meine Mitmenschen eröffnet und mich persönlich weitergebracht – beruflich und privat.“

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